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Ratgeber · Bergsteigen

Bergsteigen – das richtige Bergseil

Das Bergseil ist das zentrale Sicherungselement beim Klettern. Hier erfahren Sie, worauf es bei Seiltypen, Eigenschaften und der passenden Wahl für Ihren Einsatzbereich ankommt.

Grundlagen

Das Bergseil als zentrales Sicherungselement

Moderne Seile bestehen aus einer Kernmantelkonstruktion: Der Kern trägt die Last, der Mantel schützt vor Abrieb. Wichtig ist, dass das Seil der UIAA-Norm entspricht.

Seiltypen

Dynamisch oder statisch?

Dynamische Seile dehnen sich, um Stürze elastisch aufzufangen. Statische Seile haben kaum Dehnung und eignen sich nur als Steig- oder Abseilhilfe.

Wichtig

Durchmesser & Einsatzbereich

Bergseile haben meist einen Durchmesser von 7 bis 10 mm. Entscheidend ist, dass das Sicherungsgerät zum jeweiligen Seildurchmesser passt.

Seiltypen im Überblick

Die drei Hauptkategorien von Bergseilen

Einfachseile

Standard für Hallen, Klettergärten und viele Hochtouren. Sie sind besonders einfach in der Handhabung und meist in Längen von 55 bis 70 Metern erhältlich.

Zwillingsseile

Werden immer im Doppelstrang verwendet. Sie bieten erhöhte Sicherheit und ermöglichen das Abseilen über die volle Seillänge.

Halbseile

Flexibel im alpinen Gelände einsetzbar. Sie können einzeln oder gemeinsam eingehängt werden und sollten eine gute Imprägnierung aufweisen.

Kaufberatung

Wichtige Eigenschaften von Bergseilen

Beim Kauf eines Bergseils zählen nicht nur Länge und Durchmesser. Auch Sicherheitswerte und Materialverhalten spielen eine wichtige Rolle.

Normsturzzahl

Maßzahl für die Reißfestigkeit bei gehaltenen Normstürzen.

Fangstoß

Die maximale Kraft, die beim Auffangen eines Sturzes auf Körper, Sicherungskette und Material wirkt.

Gebrauchsdehnung

Beschreibt die Elastizität des Seils bei statischer Belastung.

Mantelverschiebung

Kern und Mantel werden auf Verschiebung und mögliche Verdickungen geprüft.

Ausrüstung

Steigeisen für mehr Sicherheit auf Eis und Firn

Steigeisen bestehen aus robusten Stahllegierungen und sorgen für mehr Sicherheit auf Schnee, Eis und in alpinem Gelände. Je nach Tour und Untergrund kommen unterschiedliche Modelle zum Einsatz.

Grödel

Behelfssteigeisen für nahezu alle Schuhe. Leicht, kompakt und ideal zum Überqueren von Schneefeldern sowie für Zustiege und Trekkingtouren.

Leichtsteigeisen

Acht- bis zehnzackige Modelle für leichte Gletscherwanderungen, flachere Firnfelder und einfache Zu- und Abstiege. Nicht geeignet für steile Eisrinnen.

Steigeisen mit Gelenk

Für steileres Gelände und Eisfallklettern. Modelle mit 12 Zacken bieten mehr Halt im Frontbereich. Riemenbindungen passen zu stabilen Sohlen, Kipphebelbindungen erfordern steigeisenfeste Bergschuhe.

Antistollenplatten verhindern das Anhaften von Schnee. Wichtig: Steigeisen sollten immer zusätzlich mit einem Sicherungsriemchen am Bein befestigt werden.

Sport Brugger in Sölden

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